Jetzt habe ich das [intlink id="660" type="page"]Palm Pre[/intlink] nun ungefähr 7 Monate und ich muss sagen, ich bin mit dem Gerät überhaupt nicht zufrieden. Es hat ja relativ lang gedauert, bis Palm Ihr Betriebssystem WebOS einigermaßen in den Griff bekommen hat. Aber was nützt es mir, wenn nach etwa 5 Monaten die Klinken-Buchse einen Wackler hat und ich beim Musikhören immer wieder einen Aussetzer habe. Dann nach etwa 6 Monaten ist es nun so weit, dass das Ding nicht mehr erkennt, wenn ich mein Headset ausstecke. D.h. telefonieren ist nur noch mit Headset möglich. Seit kurem benutze ich wieder meinen alten Blackberry Bold. Der ist zwar nicht mehr das modernste Gerät, dafür aber sehr robust.
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Palm Pre – WebOS 1.3.5 verfügbar
Palm Pre Plus und Palm Pixi Plus
Auf der CES kündigt Palm die Nachfolger-Telefone von Palm Pre und Palm Pixi. Jeweils um das Wort plus im Namen ergänzt, bringen die Modelle einige Updates mit. Z.B. wird das Palm Pre Plus statt mit 8GB nun mit 16GB internem Speicher ausgeliefert. Das Palm Pixi Plus wird um Wifi erweitert.
Wann diese Geräte in Deutschland auf den Markt kommen werden, hat Palm noch nicht angekündigt.
WebOS 1.3.1 für PalmPre verfügbar
Nachdem letzte Woche schon das Update für die CDMA-Version erschienen ist, hat Palm nun mit der UMTS-Variante nachgelegt. Allzu viele neue Features sind nicht hinzugekommen. Das interessanteste dürfte die Kalender-Anbindung an Yahoo sein.
WebOS 1.3.1 für Palm Pre und Palm Pixi in der CDMA-Variante
Palm hat die Version 1.3.1 für CDMA-Geräte freigegeben. Wichtigster Punkt dieses Updates dürfte sein, dass Palm Yahoo in die WebOS-Komponente Synergy eingebaut hat. Somit ist es nun möglich Kalendereinträge, Kontaktdaten und E-Mail aus einem Yahoo-Account mit dem Palm Pre zu synchronisieren.
Den Kampf um die Synchronisierung der Musikdaten mit iTunes scheint Palm mal wieder aufgegeben zu haben. iTunes erkennt mit der Version 1.3.1 den Palm nicht als iPod. Aus Erfahrung kann sich das aber mit dem nächsten Update auch schon wieder ändern.
Laut Palm soll diese Version von WebOS noch im November für die in Europa gängigen GSM/UMTS-Geräte verfügbar sein.
Palm Pixi ab heute in den USA verfügbar
Wie schon vor einiger Zeit angekündigt, ist das Palm Pixi seit heute in den USA verfügbar. Wann der kleine Bruder des Palm Pre auch hierzulande angeboten wird, ist bisher noch nicht bekannt.
“Music Player Remix” für Palm Pre
Sicher wird sich der ein oder andere über den beim Palm Pre mitgelieferten Music Player geärgert haben. Mich z.B. hat immer genervt, dass sich der Music Player nicht das Lied gemerkt hat, bei dem man den Player beendet hat. Music Player Remix, der bei precentral.net erhältlich ist, hat einen Button, der sich “Resume Play” nennt.
Das zweite interessante Feature ist die Buchstabenlaufleiste auf der rechten Seite. Somit ist es möglich, auch bei zugeschobener Tastatur, schnell zu den Anfangsbuchstaben der verschiedenen Listen (Albumname, Songname, Interpret, …) zu springen.
Palm Pixi startet am 15. November in den USA
Wie auf der Seite von Palm zu lesen ist, soll das Palm Pixi am 15. November erst mal in den USA starten. Wie schon beim Palm Pre, wird Palm einige Zeit brauchen, bis Sie das CDMA2000-Gerät auf GSM/UMTS portiert haben werden. Daher wird das Palm Pixi wohl erst in einigen Wochen oder Monaten hier auf den Markt kommen.
Sync-Möglichkeiten Palm Pre (SyncML, z-push)
Inzwischen habe ich das Palm Pre schon über eine Woche. Nachdem der offizielle App Catalog noch nicht wirklich interessante Apps enthält, habe ich mir den alternativen App Catalog von precentral.net installiert und von dort einige interessante Apps gezogen. Noch bin ich allerdings auf der Suche nach einer Synchronisations-Möglichkeit, ohne die “Cloud”, also einen Google-Account oder ähnliches verwenden zu müssen.
Der erste Gedanke fällt natürlich auf SyncML. Dann könnte ich mir meinen eigenen Funambol-Server aufsetzen. Leider gibt es noch keinen (bzw. ich habe noch keinen gefunden) SyncML-Client für das Palm Pre. Diese Möglichkeit fällt damit erst mal aus.
Ein zweiter interessanter Ansatzpunkt ist z-push. Z-push ist eine Software, die vor einen beliebigen IMAP-Server geschaltet, einen “Exchange”-Server macht. Ich habe das mal kurz getestet. Im Palm Pre einfach ein neues Exchange-Profil eingerichtet, mit der Domain auf der man z-push installiert hat und schon sieht man alle Ordner des IMAP-Servers. Theoretisch sollte man einfach Plugins für z-push (in PHP) schreiben, die dann auch Kontakt-Daten und Kalender-Daten synchronisieren können.
Hier habe ich aber erst mal abgebrochen, da MAPI (das Exchange/ActiveSync-Protokoll) leider kein offener Standard ist. Ich werde auf jeden Fall weiter am Ball bleiben und sobald ich eine Lösung gefunden habe, diese hier auch beschreiben.
Palm Pre und offene Protokolle – ein Albtraum
Seit ein paar Tagen bin ich nun Besitzer eines Palm Pre. Was ich in diesen bzgl. offener Protokolle zum Datenaustausch erleben musste gleicht wahrlich einem Albtraum. Um es aber gleich vorne weg zu nehmen. Wer als Desktop-System ein Linux sein Eigen nennt und keinen Google-Account anlegen möchte, sollte sofort einen weiten Bogen um das Palm Pre machen. Zumindest mit der aktuellen Firmware. Ob sich das mit der Firmware 1.2 bessern wird, kann man bisher nur mutmaßen.
Aber nun erst mal der Reihe nach. Wer einen “normalen” Test über das Palm Pre lesen möchte, sollte das besser bei Golem machen.
In meinem Artikel Termine und Kontakte mit freier Software und offenen Formaten von 2007 habe ich Anforderungen definiert, die nach wie vor Bestand haben:
- Nur freie Software und ein offenes Format soll verwendet werden, damit die Software ggf. gegen eine andere ausgetauscht werden kann
- Ich will meine Kontakte und Termine mit meinem Mobiltelefon synchronisieren können
- Farbliche Unterscheidung von Kategorien bei Terminen
- ggf. Weiterverarbeitung der Daten in eigenen Programmen
- Daten müssen auf mehr als zwei Systemen synchron bleiben
- Linux und Windows müssen unterstützt werden
- Keine privaten Kalendereinträge sollen in die PIM-Datenbank meines Arbeitsgebers gelangen
Basierend auf diesen Anforderungen, habe ich das Palm Pre getestet.
Nach dem ersten Einschalten des Geräts, muss man erst mal einen sog. Palm-Account anlegen. D.h. Palm hat eine genaue Zuordnung von Person und Gerät, was mit persönlich nicht wirklich gefällt. Später habe ich dann rausgefunden, dass viele Daten in regelmäßigen Abständen auf die Server von Palm übertragen wird. In der Hilfe wird zwar die Verschlüsselung erwähnt, aber auch das ist mir nicht recht. Man könnte ja zumindest fragen, ob ich das will und nicht erst einfach mal machen. Inzwischen habe ich das Zwangsback meiner Daten abgeschaltet.
Der nächste Schritt ist dann, alle Kontaktdaten auf das Telefon zu bringen. Trotz intensiver Suche habe ich keine Lösung für Linux gefunden, meine Kontakte aus eine vcf-Datei (Thunderbird-Adressbuch), ohne den Umweg über einen Drittanbieter-Dienst wie z.B. Google-Mail in das Telefon zu bekommen.
Genau das gleiche Problem stellte sich mir, als ich die Synchronisation meiner ics-Dateien aus Lightening auf das Palm Pre versucht habe. Wieder nur der Umweg über einen Drittanbieter-Dienst wie z.B. Google-Calendar.
Damit fällt dieses Telefon für mich erst mal komplett aus, weil es zwei sehr wichtige Punkte meiner Liste nicht stand hält:
- Nur freie Software und ein offenes Format soll verwendet werden, damit die Software ggf. gegen eine andere ausgetauscht werden kann
- Linux und Windows müssen unterstützt werden
Bleibt abzuwarten, was die neue Firmware 1.2 bringen wird, die für Anfang November erwartet wird.



