Kubuntu: Neue Grafiktreiber bringen nichts

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In meinem letzen Post habe ich von einem Repository geschrieben, das neue Grafiktreiber für Kubuntu bereitstellt. Leider hat das Installieren dieser Treiber rein gar nichts gebracht.
Ich würde echt gern wissen, ob das das allgemein bekannte Intel-Treiber-Problem ist, das in Kubuntu 9.04 voll zuschlägt oder ob das ein Problem von KDE 4.2 ist.
Somit bleibe ich weiterhin bei meiner Methode

killall plasma && plasma

wenn einzelnen Teilen meines Desktops die Icons oder Farben aus gehen.

Kubuntu 9.04 ein ganz schöner Scheiß

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Schon seit Wochen ärgere ich mich über das aktuelle Kubuntu. Immer wieder fieren Teile des Desktops ein oder da Panel verliert alle Icons. Schuld daran sollen angeblich neue Treiber für die Grafikchips von Intel zu sein. Auch auf der Debian-Mailingliste diskutieren ein paar Leute, wie sie das Panel wieder angezeigt bekommen, ohne KDE komplett neu starten zu müssen. Sie sind immerhin schon drauf gekommen, dass sie Plasma neu starten sollten, was mit einem schlichten

$ plasma

nicht funktioniert. Ist ja auch klar. Irgendeine Plasma-Instanz läuft schon noch, allerdings nicht korrekt.

$ killall plasma && plasma

ist meine Empfehlung. Einfach mal vorher die alte Instanz abschießen und dann wieder eine neue starten.

Auf heise.de bin ich nun auf einen Artikel gestossen, der beschreibt, wie man in Kubuntu 9.04 neue Intel-Grafiktreiber installiert. Sind zwar nicht im offiziellen Repository, habe ich mir aber nun doch mal eingespielt und hoffe, dass das jetzt besser wird.
Dazu einfach das Repository

deb http://ppa.launchpad.net/xorg-edgers/ppa/ubuntu jaunty main

in /etc/apt/sources eintragen und ein

$ sudo aptitude update
$ sudo aptitude dist-upgrade

ausführen. Ich berichte, obs besser geworden ist.

KDE 4.2 freigegeben, noch keine Kubuntu Pakete

Heute wurde KDE 4.2 frei gegeben. Leider gibt es noch keine Kubuntu-Pakete. Es sollte aber nicht lange auf sich warten lassen, bis diese verfügbar sein werden. Bin schon sehr gespannt darauf, ob der Bug mit kwin bzw. xrandr behoben wurde. Mich nervt es schon ein wenig, dass ich das Display meines MacBooks nicht abschalten kann, wenn ich einen externen Monitor angeschlossen habe.

Xicken

Dyfa hat eine neue Wortkreation “erarbeitet”: Xicken.
Das setzt aus folgenden Worten zusammen: X11 macht Zicken. In Ihrem Blog ärgert Sie sich, dass mal wieder neue Hardware unter FreeBSD nicht 100 prozentig laufen. Das ist auch der Grund, warum ich mein über ein Jahr altes MacBook nicht gegen das wirklich sehr geil aussehende neue eintauschen werden. Lieber noch ein wenig Zeit ins Land gehen lassen, warten bis das neue Kubuntu da ist und hoffen, dass es innerhalb kurzer Zeit Erfahrungsberichte gibt.

Problem mit kwin in KDE 4.2 RC1

Mit dem RC1 habe ich nun im Gegensatz zur Beta2 ein Problem mit meinem externen Bildschirm. Normalerweise schalte ich das LCD des Macbooks ab, wenn ich meinen externen Monitor angesteckt habe. Das ging bisher auch einwandfrei. Beim RC1 crasht aber immer kwin, wenn ich das LCD abschalte. Hoffentlich gibt es dagegen bald einen Patch.

Update: 18.01.2009
Zu dem Problem gibt es einen Bug Report. Das Problem ist gefunden und erledigt. Damit sollte im nächsten Release alles wieder OK sein. D.h. ich muss mit dem Problem noch ein paar Tage leben.

Kubuntu 8.10 mit KDE 4.1 auf dem MacBook

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Seit KDE 4.0 Anfang diesen Jahres endlich erschienen ist, konnte ich es kaum erwarten, dieses endlich nutzen zu können. Für Kubuntu 8.04 gab es dann ja ziemlich schnell die Möglichkeit, KDE 4.0 parallel zu seinem KDE 3.5 zu installieren. Das habe ich dann auch prompt getan und war mehr als enttäuscht. Ich musste die Erfahrung am eigenen Leib machen, was die KDE-Entwickler schon immer gesagt haben. Die Version 4.0 ist nicht für den Endverbraucher gedacht. Also habe ich erstmal die Version 3.5 weiter benutzt.

Als dann im Sommer die Version 4.1 freigegeben wurde, habe ich einen weiteren Test gemacht. Diesmal war KDE 4 einigermaßen brauchbar und ich verwende es seitdem ausschließlich. Zwar hat es nach wie vor einige Macken, aber darüber will ich mal hinwegsehen.

Nachdem vor ein paar Tagen nun die erste Beta von Kubuntu 8.10 veröffentlicht wurde, konnte ich nicht mehr widerstehen und hab mein MacBook auf Kubuntu 8.10 Beta gehoben.

Auch von diesem Update wurde ich wieder nicht enttäuscht, auch wenn es noch ein einigen Stellen hakt. Aber allein der knetworkmanager ist einfach genial. Bisher habe ich für meine T-Mobile-UMTS-Karte immer die Software von Vodafone benutzt, um mobil ins Internet zu kommen. Das erledigt ab sofort der knetworkmanager.

Ich gehe schwer davon aus, dass Kubuntu 8.10 bis zu seiner endgültigen Veröffentlichung noch die ganzen kleinen Bugs beheben wird. Auf diesen Tag freue ich mich schon gewaltig.

Hibernate/Suspend mit KDE4

Nach einem Upgrade meines Kubuntu auf KDE4, gibt es auf meinen MacBook keine “Hibernate” oder “Sleep”-Buttons mehr. Wie es scheint, wurde diese in KDE 4.1 noch nicht implementiert. Habe mir nun ein kleines Script geschrieben, das den Bildschirmschoner aktiviert, damit der Bildschirm gelockt wird und dann das MacBook in den Suspend-Modus bringt:

#!/bin/bash
sudo echo suspend...
dbus-send --session --dest=org.freedesktop.ScreenSaver --type=method_call /ScreenSaver org.freedesktop.ScreenSaver.Lock
sleep 2
sudo pm-suspend

Da pm-suspend mit Root-Rechten ausgeführt werden muss, habe ich ein sudo vorangestellt. Der Bildschirmschoner dagegen muss vom eigentlichen User gestartet werden. Da aber bei gelocktem Bildschirm das Passwort für sudo nicht eingegeben werden kann, habe ich ganz voran noch ein sudo echo suspend… gestellt. Dieses bewirkt, dass man das Passwort einmal eingeben muss. Für den Befehl sudo pm-suspend ist es dann ja gecacht.

Alternativ könnte man auch den Befehl pm-hibernate angeben.

Nachtrag 19.10.2008

Mit Kubuntu 8.10 ist dieses Script obsolet geworden. Über das Power-Managment-Applet kann man das nun bequem mit zwei Klicks machen.