Pünktlich zum 13. Januar wurde der erste Release Candidate von KDE 4.2 veröffentlicht. Für Kubuntu gibt es auch schon Pakete. Ich habe gerade erst ein Upgrade gemacht, sodass ich noch nicht berichten kann, inwieweit sich KDE zur letzten Beta verbessert hat.
Obwohl bisher die KDE 4.2 Beta 2 weder auf kde.org, noch Kubuntu-Pakete auf kubuntu.org angekündigt sind, gibt es schon Pakete für Kubuntu. Mein aptitiude hatte einiges zu tun und hat über 100MB an Daten runtergeladen und installiert. Bin mal gespannt ob sich die kleinen, schon in einem früheren Blog-Eintrag angemerkten Problemchen verbesser haben.
Eine Beta bleibt einfach eine Beta. Das hat sich immer aufgehängt, als der Bildschirmschoner/Sperre wieder ausgehen sollte. Da blieb nichts anderes übrig, als die Kiste zu Rebooten. Habe jetzt erstmal den Bildschirmschoner abgeknipst.
Gestern wurde nach langjähriger Entwicklungszeit Amarok2 veröffentlicht. Bisher hatte ich eine Playlist mit allen Musikstücken drin. Ja nach Laune wurden die Titel zufällig oder gezielt ausgewählt. In Amarok2 funktioniert das allerdings nicht mehr so. Das neue Layout hat es mir erstmal schwer gemacht, mich zurechtzufinden.
Inzwischen habe ich gelernt, dass Amarok2 diese eine unumfängliche Playlist so nicht mehr unterstützt. Stattdessen soll man eine “dynamische Playlist” nutzen. Hier werden zufällig (oder nach bestimmten Kriterien) immer die nächsten 10 zu spielenden Titel eingetragen. Ich kann somit schon zuvor sagen, was demnächst gespielt wird. Wenn ich da von vorherein weiß, dass mir ein Lied nicht gefällt, dann nehme ich es einfach raus. Genauso kann ich gezielt Lieder die ich hören will, in der Collation aussuchen und eine eine bestimmte Stelle in der Playlist hinzufügen. Damit wird dann z.B. zwischendurch ein spezielles Album gespielt und danach gehts wieder zufällig weiter.
Bin mal gespannt, ob ich mich damit anfreunden kann.
Gestern habe ich aller Warnungen zum Trotz, meine produktive Umgebung auf KDE 4.2 Beta umgestellt. Wie das genau funktioniert, wir auf der Seite von Kubuntu erklärt.
Ich muss sagen, ich bin hell auf begeistert. All die kleinen Macken, die KDE 4.1 hatte, sind verschwunden. Hervorheben möchte ich folgende drei:
- Das Applikations-Menü ist jetzt so schnell, wie man es sich erwartet.
- Der System-Tray stellt Icons jetzt korrekt dar, ohne sie zu überlagern oder Teile anderer Icons noch im Hintergrund zu haben.
- Alle Scrollbalken werden auch in GTK-Programmen wie Firefox oder Thunderbird korrekt angezeigt. In KDE 4.1 sind diese immer wieder verschwunden, wenn man draufgeklickt hat bzw. wurden auch nur halb angezeigt.
Abschließend möchte ich behaupten, dass man mit KDE 4.2 wieder eine Arbeits-Umgebung hat, wie man sie sich erwartet. KDE 4.0 war ja überhaupt nicht als Endanwender zu benutzen. War dafür ja auch nicht vorgesehen. Mit KDE 4.1 konnte man schon einigermaßen arbeiten, auch wenn es hier und da mal ein paar Macken gab. KDE 4.2 rockt.
Seit KDE 4.0 Anfang diesen Jahres endlich erschienen ist, konnte ich es kaum erwarten, dieses endlich nutzen zu können. Für Kubuntu 8.04 gab es dann ja ziemlich schnell die Möglichkeit, KDE 4.0 parallel zu seinem KDE 3.5 zu installieren. Das habe ich dann auch prompt getan und war mehr als enttäuscht. Ich musste die Erfahrung am eigenen Leib machen, was die KDE-Entwickler schon immer gesagt haben. Die Version 4.0 ist nicht für den Endverbraucher gedacht. Also habe ich erstmal die Version 3.5 weiter benutzt.
Als dann im Sommer die Version 4.1 freigegeben wurde, habe ich einen weiteren Test gemacht. Diesmal war KDE 4 einigermaßen brauchbar und ich verwende es seitdem ausschließlich. Zwar hat es nach wie vor einige Macken, aber darüber will ich mal hinwegsehen.
Nachdem vor ein paar Tagen nun die erste Beta von Kubuntu 8.10 veröffentlicht wurde, konnte ich nicht mehr widerstehen und hab mein MacBook auf Kubuntu 8.10 Beta gehoben.
Auch von diesem Update wurde ich wieder nicht enttäuscht, auch wenn es noch ein einigen Stellen hakt. Aber allein der knetworkmanager ist einfach genial. Bisher habe ich für meine T-Mobile-UMTS-Karte immer die Software von Vodafone benutzt, um mobil ins Internet zu kommen. Das erledigt ab sofort der knetworkmanager.
Ich gehe schwer davon aus, dass Kubuntu 8.10 bis zu seiner endgültigen Veröffentlichung noch die ganzen kleinen Bugs beheben wird. Auf diesen Tag freue ich mich schon gewaltig.
Nach einem Upgrade meines Kubuntu auf KDE4, gibt es auf meinen MacBook keine “Hibernate” oder “Sleep”-Buttons mehr. Wie es scheint, wurde diese in KDE 4.1 noch nicht implementiert. Habe mir nun ein kleines Script geschrieben, das den Bildschirmschoner aktiviert, damit der Bildschirm gelockt wird und dann das MacBook in den Suspend-Modus bringt:
#!/bin/bash
sudo echo suspend...
dbus-send --session --dest=org.freedesktop.ScreenSaver --type=method_call /ScreenSaver org.freedesktop.ScreenSaver.Lock
sleep 2
sudo pm-suspend
Da pm-suspend mit Root-Rechten ausgeführt werden muss, habe ich ein sudo vorangestellt. Der Bildschirmschoner dagegen muss vom eigentlichen User gestartet werden. Da aber bei gelocktem Bildschirm das Passwort für sudo nicht eingegeben werden kann, habe ich ganz voran noch ein sudo echo suspend… gestellt. Dieses bewirkt, dass man das Passwort einmal eingeben muss. Für den Befehl sudo pm-suspend ist es dann ja gecacht.
Alternativ könnte man auch den Befehl pm-hibernate angeben.
Nachtrag 19.10.2008
Mit Kubuntu 8.10 ist dieses Script obsolet geworden. Über das Power-Managment-Applet kann man das nun bequem mit zwei Klicks machen.
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