Nachdem meine letzten Posts alle nur von yingiz gehandelt haben, nun mal wieder ein wenig technischere Beutrag.
Kurz vor Weihnachten habe ich mir ein Apple MacBook zugelegt, da es vom Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich besser ist, als bei den Konkurrenten. Des weiteren schaut es auch noch deutlich besser aus. Auch bietet es z.B. ein Multi-Touch-Pad, was kein anderer Hersteller bisher in seine Geräte einbaut.
Bei meinen Kollegen habe ich allerdings nur Kopfschütteln bewirkt, als ich erzählt habe, dass das erste was ich gemacht habe, es war, ein Linux zu installieren. Apple hat ja bei OS X schon die richtigen Ansätze und vieles finde ich auch super, wenn man aber seit 10 Jahren eigentlich nur Linux/KDE benutzt, dann fehlen einem doch ein paar Dinge, die einem über die Jahre ans Herz gewachsen sind.
Nun stand die Frage im Raum, welche Distribution es denn sein sollte. Für mich sls langjähriger Debian-Anhänger war klar, dass es auf jeden Fall eine Distribution mit APT als Packet-Verwaltung sein muss. Eigentlich wollte auch wieder ein Debian-Etch installieren, allerdings habe ich mich dann mal ein wenig schlau gemacht und bin dann bei Kubuntu hängen geblieben, obwohl ich damit vor ein paar Jahren noch nicht so gut Erfahrung gemacht habe. Allerdings muss ich gleich sagen, dass Kubuntu inzwischen erwachsen geworden ist.
Ich bin sehr erstaunt, wie reibungslos die Installation funktioniert hat und wie super die Hardware erkannt wurde, ohne dass ich noch viel nachbearbeiten musste. Sogar das Power-Management, Speed-Step, … Ich hatte ja noch die Prozedur im Hinterkopf, die ich vor über 5 Jahren durchgemacht habe, um auf meinem PowerBook G4 ein Debian zum laufen gebracht habe. Da mußte alles per Hand installiert und eingestellt werden.
Ich kann also jedem die Kombination MacBook/Kubuntu empfehlen.
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