Die beiden Mozilla-Entwickler Dion Almaer und Ben Galbraith, bekannt durch Ihren Online-Editor bespin, wechseln zu Palm. Dort leiten sie das Team Developer-Relations, dessen Aufgabe die Umsetzung offener Standards auf mobilen Geräten ist. Dies kann direkt als Kampfansage an Apple verstanden werden. Apple setzt auf eine propritäre API, um darüber entscheiden zu können, welche Applikationen für das iPhone veröffentlicht werden und welche nicht.
Vor ein paar Monaten habe ich mich bei o2 in den Ankündigungsnewsletter für das Palm Pre eingetragen. Jetzt kam auch wirklich eine Mail mit der Ankündigung, dass das Palm Pre ab 13. Oktober erhältlich sein wird.
Thomas Zander hat im Blog von QT erwähnt, dass NokiaDokumenten-Viewer auf Basis von KOffice erstellt hat.
Das ist vor allem aus zwei Gründen interessant:
KOffice kann sowohl ODF- als auch MS-Office-Dokumente öffnen. Damit ist für Nokias N900 ein Dokumenten-Viewer verfügbar, der die gängisten Office-Dokumente lesen kann.
KOffice basiert auf QT, während Maemo 5 noch auf GTK basiert. Der Nachfolger von Maemo 5 soll aber auf QT 4.6 basieren. Das ist nun der erste Schritte für die Umstellung
Nach wie vor bin ich auf das Nokia N900 gespannt und freue mich schon darauf, es mal selber ausprobieren zu können. Wenn auch der haptische Eindruck und die Bedienung so perfekt sind, wie die Bilder und Videos es ankündigen, dann wird mein Blackberry wohl ganz schnell eingemottet.
Das ist ja mal geil. WordPress auf einem Palm Pre. D.h. solange ich nicht in der U-Bahn sitze, kann mein Blog gelesen werden. Mit dieser Methode läßt sich nahezu jede Webapplikation auf dem Palm Pre installieren. Muss mir mal überlegen, was man damit lustiges bauen könnte.
Was dagegen wirklich Sinn macht ist, das Palm Pre in einen Wifi-Router zu verwandeln.
In letzter Zeit sprießen Smartphones aus dem Boden, so wie ich sie mir schon vor ein paar Jahren als Palm-Treo-Nachfolger gewünscht habe.
Nun bringt Palm mit dem Palm Pixi den kleinen Bruder des Palm Pre raus. Im Prinzip wurde nicht viel geändert. Das Display wurde etwas kleiner, die Tastatur ist nun starr im Gerät integriert und nicht mehr zum Ausziehen, kein WLAN. Also insgesamt ein wenig abgespeckt.
Die Schwachstellen die schon das Palm Pre hat, wie z.B. die 8GB interner Speicher und kein SD-Card-Slot, wurden nicht behoben. Nachdem aber weder das Palm Pre, noch das Palm Pixi in einer GSM/UMTS-Variante gibt, sind beide erst mal keine Option.
Hier noch mal zusammengefasst, welche speziellen Anforderungen ich an ein Smartphone habe.
Linux als Betriebssystem
Kalender mit mehreren Kategorien
Synchronisation von Terminen und Telefonbucheinträgen mit Linux
Physische Tastatur
Großer interner Speicher und Erweiterbarkeit via SD-Karten
Akzeptabler Musik-Player für Flac-/Ogg-Dateien
3,5mm Klinkenstecker
GPS
Einfaches Einspielen von Zusatzsoftware
Akzeptabler Browser (möglichst inkl. Flash)
SSH Client
Mir ist schon klar, dass es wohl kein Smartphone geben wird, das alle Anforderungen erfüllen wird. Die große Aufgabe ist es nun, das Gerät, das den besten Kompromiss bietet zu finden.
Nachtrag 11.09.2009
Ich möchte nicht irgendwann gezwungen sein, eine Damenhandtasche mit mir herumzutragen. Frau B. hat uns ja neulich gezeigt, wie das mit den vielen Geräten dann aussehen kann. Vielleicht sollte ich mir so eine Männerhandtasche zulegen, wie sie uns Horst Schlemmer wieder in die Köpfe bringt. Muss mal im Keller schauen, ob ich die von meinem Opa wieder finde.
Das N900 ist der Nachfolger des Surftablets N810. Der gigantische Vorteil gegenüber dem N810 ist aber, dass das neue Gerät ein GSM- und UMTS-Modul enthält und somit als vollwertiges Handy dienen kann. Auch das Surfen ist nun damit via UMTS möglich, auch wenn keine WLAN-Netz zur Verfügung steht. Damit das Gerät aber auch in die Hosentasche passt, ist es von den Abmessung kleiner als das N810. Wie auch schon das Palm Pre, scheint das N900 einen Kalender zu besitzen, der meinen Anforderungen genügt (multiple Kalender). Ich muss nun noch herausfinden, wie es mit der Synchronisation mit meinen Lightening steht.
Folgende Features heben das Gerät von all seinen Mitbewerbern ab:
Kommentare